weisser Hautkrebs

Das bundesweite Netzwerk aktiver Dermato-Onkologen wurde Ende 2009 gegründet. Dr.Biltz ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied von Onkoderm Aktuell gehören unserem Netzwerk 20 Fachärzte aus fast allen Regionen Deutschlands an. Ziel von onkoderm ist es, die Dermatologie als integralen Bestandteil der Gesamtmedizin zu stärken und somit das Image des Gesamtfaches Dermatologie durch hochwertige, nachhaltige und fachlich kompetente Qualität in der Versorgung zu optimieren. Unsere bisher 20 onkoderm-Zentren mit derzeit über 40 Fachärztinnen und Fachärzten decken ein Einzugsgebiet von weit über 6 Millionen Einwohnern ab. onkoderm e.V. - Das Netzwerk onkoderm ist ausgezeichnet: Das bundesweite Netzwerk onkoderm e.V. wurde mit dem vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) und Intendis ausgelobten Deutschen Innovationspreis 2011 ausgezeichnet. Foto: Ralf B. Blumenthal, BVDD   Aktinische Keratosen stellen eine Frühform des weißen Hautkrebses dar. Sie entstehen unter dem Einfluss ultravioletter Strahlung der Sonne vor allem bei hellhäutigen Menschen mit erhöhter UV-Exposition. Etwa 10% der aktinischen Keratosen gehen in ein invasives Plattenepithelkarzinom (eine aggressive Form des weißen Hautkrebses) über. Deshalb ist eine frühe und konsequente Behandlung besonders wichtig. Zunächst fallen kleine raue Stellen an belichteten Stellen der Haut (v.a. unbehaarte Kopfhaut, Gesicht) auf, die oft als kleine Verletzung oder „Altershaut“ fehlgedeutet werden. Schreiten die Veränderungen weiter fort, kann eine so genannte „Feldkanzerisierung“ auftreten, bei der viele einzelne aktinische Keratosen zusammenfließen. Aktinische Keratosen entstehen im Rahmen eines „Vielschrittmechanismus“. Zunächst entwickeln sich Tumorzellen in den unteren Lagen der Oberhaut, die mit zunehmender Entwicklung die gesamte Oberhaut durchdringen; dann ist ein so genanntes in-situ Karzinom entstanden. Das Basalzelkarzinom ist der häufigste maligne Tumor hellhäutiger Ethnien. Haupt-Risikofaktor ist eine lebenslange UVB-Exposition (Sonnenexposition). Basalzellkarzinome entstehen bevorzugt an lichtexponierten Hautarealen (Nase, Nasolabialfalte, Ohrmuschel, Wange, Kopfhaut aber auch an lichtexponierten Arealen des Stammes und der Extremitäten (so genanntes Rumpfhautbasaliom). Der Tumor metastasiert nicht, verfügt aber über die Eigenschaft des invasiven Wachstums in benachbarte und tiefergelegene Gewebestrukturen. Klinisch ist der Tumor durch eine glänzende (oft perlschnurartige) Oberfläche mit erweiterten Blutgefäßen („Teleangiektasien“) gekennzeichnet. Die Therapie richtet sich nach Größe und Lokalisation des Tumors. Da bei größeren Tumoren und besonderen Wachstumsformen des Basalzellkarzinoms die Tiefen- und Seitenausdehnung schlecht abgeschätzt werden kann, sollte eine operative Spezialtechnik (mikrographisch kontrollierte Chirurgie) eingesetzt werden, um die komplette Entfernung zu gewährleisten. Weitere Therapien des Basalzellkarzinoms umfassen die fotodynamische Therapie und die Lokaltherapie mit Imiquimod (nur bestimmte Formen des Basalzellkarzinoms). Das Plattenepithelkarzinom stellt nach dem Basalzellkarzinom den zweithäufigsten bösartigen Hautkrebs dar. Er entsteht an belichteten Hautarealen unter dem Einfluss chronischer UV-Bestrahlung (lebenslange Sonnenexposition bei hellem Hauttyp). Besondere Lokalisationen, an denen das Plattenepithelkarzinom auftritt sind die Lippen, Zunge, Penis, Vulva und der Analbereich. Der Tumor beginnt zunächst als „ekzemähnliche“ Hautveränderung, die schuppt und blutet und sich allmählich knotig weiterentwickelt. Oft tritt eine zentrale Ulzeration auf. Der Tastbefund ist meistens „bretthart“. Die Therapie besteht in der vollständigen operativen Entfernung des Tumors.  
Onkoderm Bundes-Netzwerk dermatoonkologischer Schwerpunktpraxen

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Dr.med. Sebastian Biltz Facharzt für Dermatologie
Allergologie Andrologie Umweltmedizin
medikamentöse Tumortherapie ärztl. QM
Konsilarzt der Stiftsklinik Augustinum

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